Stützpunkttraining im Karate Dojo Groß-Umstadt

Am 15.01.2014 fand das erste Stützpunkttraining des neuen Jahres im Karate Dojo Groß-Umstadt statt. Den Auftakt in das neue Jahr leitete Sensei Ekkehard Schleis ein.

Zu Beginn der ersten Einheit lag der Fokus des Trainings auf Fausttechniken. So wurden zahlreiche Bahnen Sanbon-Zukis gelaufen. Der Anspruch an Koordination, Kondition und Konzentration stiegt stetig, da den Sanbon-Zukis nun jeweils 10 Kizami-Zukis vorangingen. Die Ausführung dieser Kombination erfordert ebenfalls einen hohen Druck auf dem vorderen Bein, um den Sanbon-Zuki anschließend maximal schnell und stark auszuführen. Neben einer sauberen Ausführung der Technik legte Sensei Ekkehard Schleis besonderen Wert auf die Geschmeidigkeit der Muskeln. Die eingeschobenen Dehnungsphasen dienten zum Beispiel der Vorbereitung für die folgende Übung: Mawashi-Geri; Gyaku-Zuki. Die Ausführung der Fußtechniken wurde nun am Partner intensiviert. Abwechselnd und maximal schnell mussten Mae-Geris ausgeführt werden. Nach zahlreichen Tritten und schnellen Schritten musste die nun deutlich ermüdete Beinmuskulatur der Kaderathleten ein weiteres Mal beansprucht werden, denn die Katas Empi und Jion im abschließenden Kata-Block erforderten wieder tiefe Stände.

Während der Pause konnten sich die Karatekas an den leckeren Mahlzeiten in der Cafeteria des Dojos erfreuen. Während dessen hieß es nun für die Junioren: Schwitzen! Denn auch hier wurden bei zahlreichen Katas Konzentration, Koordination und Kondition gefordert.

Eines ordentlichen Muskelkaters waren sich alle Teilnehmer bereits zu Beginn der zweiten Einheit unter Sensei Andreas Leitner gewiss. Denn diese wurde durch 50 Liegestütze, und eine nicht weniger fordernde Aufwärmphase eingeleitet. Das Training war in verschiedene Blöcke und Intervalle eingeteilt. Den Schwerpunkt bildete hier besonders das Randori, da der Lehrgang natürlich auch der Vorbereitung auf die Mitteldeutsche Meisterschaft galt. Während hier einige Parts 30 Sekunden lang dauerten, waren auch 1-Minütige Runden zu bestehen. Abschließend galt es, nach einer 30 Sekunden langen Randori Phase einen Punkt zu erringen – Yame!

Abschließend sahen sich die Teilnehmer noch einmal der Herausforderung gegenübergestellt, sämtliche Reserven zu aktivieren. Denn der letzte Block bestand aus einem Intervalltraining. Und so endete diese Einheit wie sie auch begann: mit Liegestützen.

Fabian Liesegang, KD Sochin Wiesbaden